ROM – DIE EWIGE STADT !

Ministrantenausflug nach Rom

Unsere Gruppe, bestehend aus 6 männlichen und 2 weiblichen Ministranten, wollte schon immer einmal das Oberhaupt der Katholischen Kirche, oder zumindest den Vatikan sehen und hautnah erleben.


Wie gut, dass auch unser Pfarrer Josef, uns in diesem Vorhaben bestärkte. Gesagt, getan! An einem Wochenende nach den Pfingsten und noch in den Ferien hatten wir die Chance und auch in unserem Sparschwein genug Geld, um die schon lange geplante und heiß ersehnte Reise nach Rom anzutreten.

 

Die Reise war von Jonas gut geplant und dank unserer beiden Begleiter dem Pfarrer, sowie einem Mitglied des Kirchengemeinderats als Begleiter konnte die Anreise zum Flughafen mit zwei Privatfahrzeugen erfolgen. Als Abflugort hatten wir uns Stuttgart ausgeschaut. Zum einem locken dort günstige Verbindungen nach Rom, zum anderen hatten wir uns um das Abstellen der Fahrzeuge bemüht. Parken direkt am Flughafen Stuttgart war zwar dann doch etwas teuer, aber dank Jonas konnten wir dann bei easyParking Stuttgart einen günstigen Parkplatz für die insgesamt 5 Tage finden.

 

Parkgebühren können, bei genauerem Hinsehen, schon einen erheblichen Teil des Budgets ausmachen und so war der Tipp mit easyParking Stuttgart ein Volltreffer. Von dort aus erfolgte der Transfer per Shuttlebus und innerhalb nur weniger Minuten waren wir schon in der Abflughalle am Terminal. 

Der Flug nach Rom war dann problemlos und innerhalb nur 1,5 Stunden landeten wir sicher am Flughafen Rom Fiumicino. Von dort aus sind die Wege nämlich kurz und wir konnten dann kurzfristig in einer Jugendherberge unsere Unterkunft beziehen.

 

Die Stadt Rom bietet eine Vielzahl  herrlicher Gebäude, Brunnen, Plätzen und Gärten und zählt sicher zu den kulturreichsten Städten überhaupt. Wer sich Rom in allen Einzelheiten ansehen möchte, der sollte mindestens eine Woche einplanen. Wir haben uns daher auf eine kleine Auswahl der Sehenswürdigkeiten Roms konzentriert.

 

Sehenswürdigkeiten in der Heiligen Stadt

Das Kolosseum, ein prächtiges Amphitheater war Jahrhunderte lang eine Stätte grausamre Gladiatorenspiele und anderer oft blutiger Schauspiele. Später diente es als Steinbruch für die Bauten des Mittelalters. Die Anlage, die einst nahezu 50.000 Zuschauer fasste, war seinerzeit das größte Theater der römischen Welt. Es war schon sehr beeindruckend, wenn man eines der Wahrzeichen Roms so nah und von innen sehen kann. Gleich neben dem Kolosseum kann der Konstantinbogen, ein Denkmal aus der Spätantike das aufgrund eines militärischen Sieges Kaiser Konstantins im Jahre 312 errichtet wurde. Natürlich schloss sich dem Besuch dieses Wahrzeichen Roms der Besuch des Fontana di Trevi, dem Trevibrunnen an. Der Brunnen selbst hat Kultstatus und wir warfen dann natürlich allesamt eine Münze über die Schulter in den Brunnen, denn somit ist eine Rückkehr nach Rom gewährleistet.

 

Dann kam natürlich unser Höhepunkt, der Vatikan. Zunächst wollten wir uns gemeinsam die Peterskirche ansehen. Dort war aber so eine Ansammlung von Menschen, dass wir mehr als eine Viertelstunde warten mussten, bevor wir ins Innere gelangen konnten. Jede Warteminute hat sich jedoch gelohnt, denn eine Kirche solchen Ausmaßes hatten selbst wir noch nie gesehen. Auch wenn unser Pfarrer immer wieder von den Dimensionen gesprochen hatte. Die Peterskirche ist die wohl schönste Kirche Roms und die größte des Christentums. Das Innere ist riesig und prächtig gestaltet. Einige von uns haben sogar auch den Aufstieg zur Kuppel geschafft und von einer spektakulären Aussicht über den Petersplatz berichtet. Eine Audienz bei Papst Franziskus war uns jedoch versagt geblieben. Dennoch war der Besuch Roms für uns alle ein einmaliges Erlebnis. Auch dank der guten Unterbringung, die zwar nicht so ganz günstig, dafür jedoch zentral gelegen ist und des günstigen Flugs. Auch beim Parken in der Nähe des Stuttgarter Flughafens konnte doch der eine oder andere Euro eingespart werden. So war dann auch der Rückflug nach 5 Tagen in Rom schnell und wir landeten wieder alle wohlbehalten und voller Eindrücke, dieser bezaubernden Stadt, in Stuttgart. Der Rücktransfer zu unseren Autos war dann dank der schnellen Shuttlebusse nur noch Formsache und so war dann sogar noch ein Trinkgeld für den Fahrer drin.

 

In einem waren wir uns alle einig: Diese Reise würden wir wieder genau so machen.

Michael H. aus Augsburg